Über die Parfumherstellung

Parfumeurin bei der Arbeit
Parfümeurin bei der Arbeit

Wie ein Parfum entsteht

Die Qualität eines Parfums hängt nicht allein von der Qualität der Zutaten ab. Vielmehr hängt seine Güte von der Kreativität des Parfumeurs ab. Diese mittlerweile über 2000 Duftstoffe in Einklang zu bringen, ist die spannende Aufgabe eines Duftdesigners.

Während in der Vergangenheit Parfumeure mehr auf Ihre Erfahrung mit Riechstoffen angewiesen waren, ist heutzutage ein Duftdesign ohne Computer undenkbar geworden. Viel zu umfangreich ist die Klassifikation der einzelnen Substanzen, wie zum Beispiel die Unmengen an gesundheitsrelevanten Daten. Die dermatologischen Eigenschaften der Zutaten sind mit das wichtigste Entscheidungskriterium für den Kunden des Parfuemeurs geworden. Aber vor allem auch die chemischen Eigenschaften der Duftstoffe, wie Flüchtigkeit oder den so genannte Dampfdruck, muss ein Parfumeur kennen. Durch das Ausnutzen der Verdunstungseigenschaft der Duftstoffe kann der Parfumeur so die jeweiligen Substanzen als Kopf-, Herz-, oder Basisnote festlegen.

Um einen Duft zu designen, muss der moderne Parfumeur die einzelnen Duftnoten und die Zugehörigkeit zu einer Familie genau kennen. Hierdurch wird der Grundcharakter des Parfums festgelegt. Auch über die Kenntnis der Intensität der einzelnen Duftnoten muss er verfügen. Insbesondere wird hierdurch die Mengendosierung innerhalb einer neuen Duftkomposition bestimmt. Wenn der Parfumeur seinen Duft fertig stellt, muss er sich Gedanken über den Träger des Stoffes machen. Solche Träger sind zum Beispiel Seife, Creme, Alkohol und Waschpulver. Im Laufe seiner Ausbildung sammelt jeder Parfumeur all seine Erfahrungen und speichert diese im Computer. So hat er jederzeit all die benötigten Information für neue Duftkompositionen abrufbereit.

Wie Duftdesign mit MyParfum funktioniert, erfahren Sie hier.

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Parfumherstellung und wie Sie ein Parfum entwickeln lassen

Auf über 2.000 Duftstoffe kann ein Parfümeur zur Herstellung eines Parfums zurückgreifen. Duftstoffe unterschiedlicher Herkunft, natürlicher und synthetischer Basis gehören zu seinem Sortiment. Natürliche Stoffe wie Moschus oder synthetische wie Vanillin nutzt er für seine Duftkompositionen. Seine Arbeit ist es, aus den feinsten und wertvollsten Zutaten ein Kunstwerk zu schaffen. Die Zeiten in der sich die einzelnen Elemente eines Parfums verflüchtigen sind unterschiedlich. Den zeitlichen Prozess der Duft-Wahrnehmung, den Duftverlauf, beeinflussen drei Duftnoten. Der erste Eindruck ist meist abhängig von der Kopfnote, daher ist diese sehr intensiv und für Düfte geeignet, die sich schnell verflüchtigen. Häufige Kopfnoten wie Zimt oder Rosenholz werden verwendet, um diese Wirkung zu erzielen. Die Kostbarkeit eines Parfums findet sich in der Herznote, denn diese vereint alle Düfte und offenbart uns die Duftfaszination und den Duftcharakter eines Parfums. Sie wird auch als Mittelnote bezeichnet, denn im Mittelpunkt finden sich meist Blütendüfte, die in ihrer Prägnanz durch Kombinationen mit Moschus, Zedernholz oder Anis gestärkt werden. In der Basisnote liegt die langanhaltende Wirkung eines Parfums, die mit schweren Düften wie Patchouli, Nelke oder Sandelholz erzielt wird.

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