Das Flakon - Kostbarkeiten aus Glas

Das Parfum Flakon

Der Flakon (auch möglich: das Flakon) bildet einen wichtigen Bestandteil des Parfums. Das wird allein schon daran deutlich, dass ein – und dasselbe Parfum je nach Flakon unterschiedlich wahrgenommen wird. Es existieren zwei Arten von Flakons, der Spray- und der Splash-Flakon. Diese unterschieden sich darin, wie das Parfum austritt.
Der Spray-Flakon besitzt meist einen Zerstäuber, auch Vaporisateur genannt, mit Hilfe dessen es auf die Haut gesprüht wird. Splash-Flakons verfügen über eine normale Öffnung, so dass eine geringe Dosis Parfum in die Hand geschüttet und anschließend an Hals, Dekolleté etc. aufgetragen werden kann.
Ursprünglich stammt der Begriff Flakon wahrscheinlich vom germanischen Wort flasca, woraus sich später auch das Wort Flasche entwickelte. Heute wird unter Flakon ein gläsernes Gefäß verstanden, das ausschließlich zur Aufbewahrung von Parfum dient. Material und Form haben sich im Lauf der Geschichte erheblich verändert.

Geschichte

Geschichte zum FlakonZur Zeit der Pharaonen und in der Antike konnten Behältnisse für Parfum aus Holz, Stein, Metall, oder Ton bestehen. Ihrer Form nach handelte es sich unter anderem um Phiolen und Töpfchen. Verfahren zur Herstellung von Glas waren vermutlich bereits in Mesopotamien und dem alten Ägypten bekannt. Doch erst in römischer Zeit entwickelte man die Technik des Glasblasens. Parfumfläschchen wurden mit dieser Methode wahrscheinlich schon im 1. Jahrhundert v. Chr. hergestellt. Der Grund dafür bestand darin, dass Glas als Material billiger war und Gefäße sich in größerer Stückzahl produzieren ließen. Außerdem wirkt Glas in seiner Zerbrechlichkeit und dank der speziellen Lichtbrechungen sehr kostbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Duftnoten eines Parfums in Glas lange Zeit unverändert erhalten.
Die beinahe unbegrenzte Vielfalt an Formen, die das Material bietet, entdeckte man nach und nach im Lauf der Geschichte. Der Parfumeur François Coty gilt als der Initiator der Verbindung von Flakonherstellung und Kunst. Er beauftragte um die Jahrhundertwende den bekannten Jugendstilkünstler René Lalique (1860-1945) damit, für seine Düfte passende Flakons zu entwerfen. Lalique erfand eine Technik, künstlerisch hochwertige Flakons in großer Menge zu produzieren. Seitdem wird an einen Flakon der Anspruch gestellt, nicht nur Gefäß für ein Parfum zu sein, sondern auch dessen Charakter in seiner Form widerzuspiegeln.
Die Basis Glas wird dabei oft ergänzt durch extravagante Zierelemente aus so unterschiedlichen Materialien wie Gold, Porzellan, gefärbten Steinen, Gummi oder Kunststoff. Des Weiteren entstand im 20. Jahrhundert der Berufszweig der Flakon-Designer. Der Sohn Laliques, Marc Lalique, zählte zu den Großen dieser Branche, ebenso wie Pierre Dinand und Joël Desgrippes.
 
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Der Flakon - die äußere Verpackung eines Flakons aus Glas

Als Flakon wird ein gläsernes Gefäß für Parfüm bezeichnet. Es gibt zwei Hauptarten von Flakons. Zum einem gibt es den Splash Flakon. Dieser besitzt keinen Vaporisierer, sondern wird aufgetupft und auf die gewünschten Körperteile verrieben. Zum anderen gibt es den Spray Flakon. Dieser besitzt einen Vaporisierer. Er sprüht flächendeckend den Körper ein. Auch wenn es heute nur zwei Flakon Arten gibt, sind diese schon weit gekommen. Die Ägypter erfanden den ersten Flakon; Ein hölzernes Fass, welches zur Aufbewahrung aromatischer Stoffe diente. Dies wurde prompt mit metallischen und steinernen Gefäßen nachgeahmt. Jedoch brauchte es die Römer um echte gläserne Gefäße als wahre Kostbarkeiten herzustellen. Heute gibt es Flakons in allen möglichen Formen und mit unzähligen Verzierungen. Der Flakon ist zu einer eigenen Kunst geworden, welche, wie das Parfüm gewürdigt werden muss.

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