Aphrodisierende Düfte und unser Liebesleben

Die Geschichte der Aphrodisiaka

Jeder Mensch lässt sich von Düften beeinflussen, sei es bewusst oder unbewusst. Viele Düfte werden als verlockend, aufreizend oder stimulierend bezeichnet. Das hat seinen guten Grund.

Für diese Wahrnehmungen sind die aphrodisierenden Wirkstoffe verantwortlich. Diese können sowohl natürlich als auch künstlich hergestellt sein. Bei einem Aphrodisiakum handelt es sich um eine Speise, ein Gewürz, eine Droge, ein Arzneimittel oder einen Duftstoff, welche angeblich das sexuelle Verlangen und/oder die sexuelle Vitalität steigern. Was ist dran an solchen Geschichten und woher stammt der Begriff Aphrodisiakum überhaupt?

Die Geschichte der Aphrodisiaka

Aphrodite

Im antiken Griechenland huldigte man der Göttin Aphrodite im Rahmen eines Festes. Dieses wurde nach der Göttin der Liebe Aphrodisia genannt. Im Verlauf des Festes wurden unter anderem  belebende und stimulierende Kräuter eingenommen. Aphrodite hat im Lauf der Zeit eine Umdeutung erfahren. Wurde sie anfangs als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt, brachte man sie später mit den Bereichen der Schönheit und Liebe in Verbindung. Sie steht dadurch bis heute für die sinnliche Begierde.

Im alten Rom vertraute man auf Rosenduft, der sehr großzügig angewandt wurde. Frauen der Karibik und der Südsee verschönern sich mit Hilfe von frischen Blumendüften.
Die heutige Definition für ein Aphrodisiakum bezeichnet dieses als lustförderndes beziehungsweise lustauslösendes Mittel. Es gibt eine ganze Reihe,  teilweise synthetisch erzeugter Aphrodisiaka, deren Erfolg jedoch nur schwer zu messen ist. Es besteht die Möglichkeit des Placebo-Effekts, was bedeutet, dass die Vorstellungskraft die eigentliche Ursache für eine erotische Stimmung darstellt. Diese Unsicherheit hat dazu geführt, dass noch heute  Experimente durchgeführt werden, um dem Phänomen der Aphrodisiaka auf den Grund zu kommen.

Natürliche Aphrodisiaka

Natürliche Aphrodisiaka

Doch es existieren nicht nur abergläubische Erzählungen über angeblich aphrodisierende Substanzen. Gewisse natürliche Essenzen besitzen in der Tat  verschieden starke Wirkungen. Sie können uns sowohl physisch als auch psychisch stimulieren.
Es gibt zahlreiche Pflanzen, die als Aphrodisiakum genutzt werden können.        

Besonders Chilischoten mit ihrer natürlichen Schärfe sollen erotisierend wirken. Durch den  Genuss von Chili  produziert der Körper nachweislich Endorphine, welche Hochgefühl auslösen können. Jeder Mensch reagiert aber grundsätzlich verschieden.                                          
Sellerie beispielsweise soll Männer körperlich animieren, was Frauen beim Liebesspiel zugute kommt. Verantwortlich dafür ist angeblich eine Erhöhung des Pheromonspiegels . Betroffen ist vor allem der Stoff Androstenol. Pheromone können unter Umständen eine anziehende Wirkung auf Frauen haben.

Anderen Gemüsearten, aber auch verschiedenen Obstsorten werden ähnliche Eigenschaften nachgesagt. Artischocken beispielsweise verfügen über ätherisches Öl, dessen Verzehr offen für sinnliche Erlebnisse macht. Avocados, Agaven, Spargel und Meerrettich stehen ebenfalls in dem Ruf, eine sinnliche Stimmung zu befördern. Gleichfalls anregend sind zahlreiche Kräuter und Gewürze wie Vanille, Myrrhe, Thymian, Koriander, Basilikum, Zimt, Safran, Ingwer und Hanf.

Weitere Nahrungsmittel verbindet man ebenso mit der Hoffnung auf erotische Stimulanz. Dazu zählen beispielsweise Kaviar, Granatäpfel und Erdbeeren. Erfolge sollen auch mit Kakao, Kürbiskernen, Ginkgokernen, Chilischoten und Trüffeln erreicht werden.
Zu den bekanntesten aphrodisiakahaltigen Nahrungsmitteln gehört die Auster. Die Liebesgöttin Aphrodite soll einer Auster entsprungen sein. Allerdings ist die Meeresfrucht nicht jedermanns Sache, da sie aus der Muschel herausgeschlürft wird und nicht gerade appetitlich aussieht.                                            
Auch Casanova schwor auf Austern und Wein, Shakespeare auf die Kraft der Kartoffeln und die alten Römer auf Fenchel - die Liste jener Lebensmittel und Kräuter, denen eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben wird, ist lang.

Aphrodosierende Düfte

Aphrodosierende DüfteDoch nicht nur über Nahrungsmittel, sondern speziell auch über den Duft können die Aphrodisiaka ihre volle Wirkung entfalten. Düfte sind überall und wir sind nicht in der Lage, uns ihnen zu entziehen.

Dazu zählen sowohl Düfte, die als angenehm und solche, die als unangenehm erfahren werden. Unsere Reaktionen auf die jeweiligen Gerüche entsprechen diesen Wahrnehmungen. Natürlicherweise werden wir auf als aufdringlich oder schlecht empfundene Gerüche negativ reagieren. Auf der anderen Seite fühlen wir uns von "guten" Gerüchen angezogen. Es heißt, dass Menschen unreflektiert Pheromone, also Sexuallockstoffe, wahrnehmen und dadurch festgelegt wird, ob jemand an seinem Gegenüber Gefallen findet, bzw., ihn oder sie als potentiellen Sexualpartner betrachtet.

Laut wissenschaftllichen Erkenntnissen zielen Düfte direkt auf unsere emotionale Seite.  Sie werden vom Gehirn größtenteils nicht reflektiert und können daher starke Gefühle auslösen. Selbst Dufterinnerungen sprechen uns auf einer emotionalen Ebene an. In raffinierten Duftkompositionen und Parfum wird genau darauf abgezielt und macht sie damit zu einer raffinierten Waffe beim Spiel der Verführung. Ein hohes Maß an aphrodisierender Wirkung wird Amyris, Patchouli, Ylang-Ylang, Moschus, Sandelholz und Jasmin zugeschrieben. Deshalb finden diese Zutaten auch in Massageölen Verwendung.

Lässt man seine Phantasie spielen, finden sich eine ganze Reiihe an Gelegenheiten für den Einsatz sinnlicher Düfte. Die klassische Variante besteht in der Massage mit einem Öl, welches eine oder mehrere der oben genannten Zutaten enthält.

Besonders Blüten gelten als sehr verführerisch. Die Blüte der Jasmin gilt als besonders anregend und verlockend, weil sie an den menschlichen Sexualduft erinnert. Ylang Ylang betört, die Lilie erotisiert, Rosen lassen schmachten, heißt es.

Die Tuberose verströmt ein Aroma, das dem weiblichen Geschlechtsduft ähnlich sein soll. Neben Zibet, Bibergeil und Ambra gilt Moschus als das Mittel schlechthin, das Wohlbefinden und Wollust hervorruft. Moschus, Ambra und Sandelholz wollen Forscher auch in den menschlichen Sexuallockstoffen entdeckt haben.                                                 
Diese Duftwirkung findet sich auch in vielen ätherischen Ölen wider. Sie sind direkt auf das limbische System ausgerichtet und können so entspannend, anregend oder sexuell stimulierend sein und auch aphrodisierende Stimmungen auslösen. Sie regen sämtliche Drüsentätigkeiten an, wirken unmittelbar auf den Stoffwechsel und die Sexualität.

Letztendlich vermögen es auch die verheißungsvollsten Gewürze, Kräuter oder Nahrungsmittel nicht, in einem Menschen die Liebe zu einem anderen zu entfachen. Aphrodites "Zaubermittel" können aber helfen, die Gefühlswelt intensiver zu erleben.

 

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Heutzutage ist Parfüm nicht nur Bestandteil der täglichen Hygiene, sondern dient auch als Ausdruck der Persönlichkeit oder um bestimmte Emotionen hervorzurufen. Die Forschung konnte schon einige Düfte ausmachen, die nachweislich aphrodisierend wirken sollen. Umso besser, dass es Myparfum gibt, denn hier können Sie online selbst zum Parfümeur werden und einen Duft kreieren, der Sie einzigartig macht und dem anderen Geschlecht gleichzeitig noch den Kopf verdreht! Unter den über 50 Zutaten ist der ein oder andere Duftstoff dabei, dem eine erotisierende Wirkung nachgesagt wird. Weißer Moschus z.B. sollte in einem verführerischen Duft nicht fehlen, denn er lässt seinen Träger gleichzeitig einen gewissen Sex-Appeal und Geborgenheit ausstrahlen. Gerade für Männerdüfte ist die Zutat typisch, Frauen sollten ihn eher in geringeren Mengen verwenden, da der Duft sonst zu herb werden könnte. Auch Orientalisches Amber und Sandelholz wirken durch ihre warme Note sehr sinnlich und einladend und gehören damit zu den aphrodisierenden Düften. Um als Frau sexy zu riechen, sollten Damaszener Rose und Ylang Ylang nicht fehlen. Diese betörenden Blütendüfte bringen jeden Mann um den Verstand! Sogar fruchtige Noten wie Andalusische Orange und Kirsche wirken sinnlich und verhelfen Frauen zu einer erotischen Ausstrahlung. Bourbon Vanille gilt unter den aphrodisierenden Düften als Klassiker und bezaubert durch ihre süße und gleichzeitig warme Note. Sie lässt sich besonders gut mit Schokolade kombinieren und bildet damit eine süße Versuchung.

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